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Reglement Mister Schweiz Wahl PDF Drucken E-Mail


Grundvoraussetzungen

Um sich bei der Mister Schweiz Organisation als Mister Schweiz Kandidat bewerben zu können, sind folgende sechs Grundvoraussetzungen zwingend:

  • 20 Jahre alt (am Tag der Wahl)
  • mindestens 178 cm gross
  • Schweizer Staatsbürger
  • ledig
  • guter Leumund (keine Vorstrafen)
  • männlich

Jeder Schweizer, welcher die obgenannten Grundvoraussetzungen erfüllt, kann sich mit dem offiziellen Anmeldeformular als Mister Schweiz Kandidat bewerben. Als Anmeldeschluss gilt das auf dem  Anmeldeformular publizierte Datum.

Die Mister Schweiz Organisation lädt die 40 bis 60 aussichtsreichsten Bewerber zu einem Casting ein.

 

Casting

Im Casting präsentieren sich die Kandidaten in 2 Durchgängen:

  • Optischer Durchgang
  • Interview

Im optischen Durchgang präsentieren sich die Kandidaten einer fachkundigen Jury, welche nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Körperbau
  • allgemeines Erscheinungsbild
  • Modebewusstein
  • Ausstrahlung / Sympathie
  • Gesicht

Der Interviewdurchgang wird von einem Vertreter der Mister Schweiz Organisation, ergänzt durch einen externen Fachmann, bestritten. Im Interview wird nach folgenden Punkten bewertet:

  • Rhetorik
  • Ausstrahlung / Sympathie
  • Inhalt / Aussagekraft
  • besondere Begabungen
  • zeitliche Ressourcen

Jene 16 Kandidaten, welche aus beiden Durchgängen zusammen am meisten Punkte erreichen, qualifizieren sich für das Finale der Mister Schweiz Wahl.

Alle Castingteilnehmer werden über Ihr Abschneiden schriftlich informiert.

 

Zeitspanne als Kandidat

Während der Zeitdauer als Kandidat (ca. 3 Monate zwischen Casting und Finale) ist die Mister Schweiz Organisation jederzeit befugt, einen Finalisten von der Mister Schweiz Wahl auszuschliessen.

Folgende Richtlinien gelten für die Mister Schweiz Kandidaten:

  • Keine Einnahme von illegalen Substanzen (Drogen, illegale Aufbaupräparate, welche dem Muskelaufbau dienen). Als Basis gilt die jeweils aktuelle Dopingliste des internationalen olympischen Komitee (IOC).
  • Keine beleidigenden Aussagen in den Medien über andere Kandidaten oder über die Mister Schweiz Organisation.
  • Kein mehrfaches, unentschuldigtes Fehlen an offiziellen „Terminen“ der Mister Schweiz Organisation.
  • Im weiteren gilt weiterhin der Punkt „guter Leumund“, welcher in den Grundvoraussetzungen zur Kandidatur als Mister Schweiz Kandidat verankert ist.

Die Mister Schweiz Organisation kann je nach Vergehen einen Kandidaten jederzeit mit einem Verweis belegen, oder ihn direkt von der Wahl ausschliessen.

 

Das Finale

Die Jury setzt sich aus fünf kompetenten Persönlichkeiten zusammen, bei welchen das Showbusiness, die Ästhetik, oder die Medien im Leben eine tragende Rolle einnehmen, oder eingenommen haben.

Damit sich die Jury ein möglichst vollständiges Bild über die 16 Finalisten verschaffen kann, führen die Juroren am Nachmittag vor der Wahl mit jedem Kandidat ein fünf bis zehnminütiges Gespräch.

Die eigentliche Wahl (TV-Sendung) läuft wie folgt ab: Die Kandidaten präsentieren sich der Jury in vier Wertungsdurchgängen:

  • Durchgang Freizeit (Schwergewicht: Sportlichkeit & Dynamik – alle 16 Kandidaten)
  • Durchgang Body (Schwergewicht: Körperbau und Proportionen – alle 16 Kandidaten)
  • Durchgang Elegant (Schwergewicht: Ausstrahlung & Gesicht – 8 Halbfinalisten)
  • Durchgang Interview (Schwergewicht: Schlagfertigkeit, Rhetorik – 4 Finalisten)

Nach dem ersten Wertungsdurchgang erstellt jeder Juror eine Rangliste von Rang eins bis Rang acht und verteilt damit Rangpunktzahlen (erster Rang = acht Punkte; zweiter Rang = sieben Punkte, etc.). Die von der Jury insgesamt verteilten Rangpunktzahlen werden mit 50% gewichtet.

Der Telefon-TED “Vorfeld“ (dieser läuft ab der Veröffentlichung der Kandidaten in der Schweizer Illustrierten bis am Wahltag um 18.00 Uhr) wird mit 10% gewichtet.

Es wird ebenfalls eine Rangliste von eins bis acht erstellt und es werden entsprechende Rangpunktzahlen verteilt.

Der Telefon-TED „Livesendung“ wird mit 40% gewichtet und es wird auch hier wiederum eine Rangliste von eins bis acht mit den entsprechenden Rangpunktzahlen erstellt.

Die von der Jury insgesamt verteilten Rangpunktzahlen werden mit dem Faktor 0.5 multipliziert und mit den mit dem Faktor 0.1 multiplizierten Rangpunktzahlen aus dem Telefon-TED "Vorfeld" und dem Telefon-TED "Livesendung" (Faktor 0.4) zur Gesamtpunktzahl addiert.

Diejenigen acht Kandidaten mit der höchsten Gesamtpunktzahl kommen in das Halbfinale. Die anderen acht Kandidaten scheiden aus.

Die acht Halbfinalisten bestreiten den zweiten und dritten Wertungsdurchgang. Danach erstellt jeder Juror eine Rangliste von Rang eins bis drei und verteilt entsprechende Rangpunktzahlen. Der Telefon-TED „Livesendung“ wird mit 50% gewichtet und es wird auch dort eine Rangliste von eins bis drei mit den entsprechenden Rangpunktzahlen erstellt. Der Telefon-TED "Vorfeld" hat im Halbfinale keinen Einfluss mehr.

Die von der Jury insgesamt verteilten Rangpunktzahlen werden wiederum mit dem Faktor 0.5 multipliziert und mit den mit dem Faktor 0.5 multiplizierten Rangpunktzahlen aus dem Telefon-TED "Livesendung" zur Gesamtpunktzahl addiert. Diejenigen drei Halbfinalisten mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus dem Halbfinale kommen in das Schlussfinale. Die anderen Halbfinalisten scheiden aus.

Die Jury vergibt nach dem dritten Wertungsdurchgang einem der 13 ausgeschiedenen Kandidaten eine „Wild-Card“. Dieser Kandidat zieht ebenfalls ins Finale ein. Bei der Wahl der„Wild-Card“ kann jeder Juror einem der ausgeschiedenen Kandidaten einen Punkt geben. Derjenige Kandidat mit der höchsten Punktzahl erhält die Wild-Card. Haben mehrere Kandidaten gleich viele Punkte, entscheidet jener Juror mittels Stichentscheid, welcher den Juryvorsitz inne hat (wird vor der Wahl vom Veranstalter bekannt gegeben).

Im vierten Durchgang stellen sich die vier Finalisten den Fragen des Moderators. Schlagfertigkeit, Rhetorik und Sympathie sollen dabei geprüft werden, beziehungsweise zum Ausdruck kommen.

Nach dem vierten Durchgang bestimmt ausschliesslich das TV-Publikum mittels Telefon-TED, welcher der vier Finalisten zum Mister Schweiz gewählt wird. Es geht jener Kandidat als Sieger hervor, welcher im Finale beim Telefon- TED „Livesendung“ am meisten Stimmen erhält. Es wird eine Rangliste von eins bis vier erstellt.

Die Juryauswertung wird von einem Rechtsanwalt oder einem Notar überwacht.

 

Haftungsausschluss

Jede Haftung der Veranstalter der Mister Schweiz Wahl gegenüber teilnehmenden und ausgeschiedenen Kandidaten wird ausdrücklich wegbedungen. Die Veranstalter der Mister Schweiz Wahlen übernehmen insbesondere auch keinerlei Haftung für die Richtigkeit der TEDAuswertungen. Der Rechtsweg ist in Bezug auf die gesamte Mister Schweiz Wahl und alle dabei stattfindenden Wettbewerbe ausgeschlossen. Die Veranstalter behalten sich vor, das vorliegende Reglement jederzeit mit sofortiger Wirkung abzuändern.

17. Mai 2006

  

Reglement als PDF  

 
 


 

 

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